Die Auszeichnung 'Blaue Flagge'

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Seit 1987 wird in Zusammenarbeit mit der F.E.E. die "Blaue Flagge" vergeben. Die Auszeichnung wird verliehen, wenn bestimmte Anforderungen bezüglich des Umweltmanagements, der Umweltkommunikation erfüllt sind, ausreichende Entsorgungsbereiche für (Sonder-) Abfälle und Abwasser und die standardgemäßen Sicherheitsaspekte beachten werden. Die BLAUE FLAGGE ist das erste gemeinsame Umweltsymbol, das für jeweils ein Jahr vergeben wird. Die Kampagne wird durchgeführt für Sportboothäfen, Strände und Badestellen an Binnenseen.

Aktuell:
ab 30. September 2013: Neue Anträge 2014 für Häfen und Badestellen verfügbar



Zusammenarbeit mit Organisationen und Verbänden

Die Blaue Flagge arbeitet zudem mit verschiedenen Organisationen und Verbänden zusammen, welche das Projekt in seiner Arbeit unterstützen.

Deutscher Motoryachtverband Deutscher Motoryachtverband
   
  Deutscher Segler Verband
  Wasserschutzpolizei Hamburg
  Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
  Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern
  Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern
  Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern
  DLRG Landesgeschäftsstelle Mecklenburg-Vorpommern
  Schutzgemeinschaft Deutsche Ostseeküste
  Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern
  Landkreistag Mecklenburg-Vorpommern
  Städte- u. Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern
  Grüne Liga Mecklenburg-Vorpommern

International für die Umwelt

Seit 28 Jahren Blaue Flagge als Auszeichnung für Leistungen in der Umweltarbeit Die "Blaue Flagge"ist das erste gemeinsame Umweltsymbol, das seit 1987 Jahren für jeweils ein Jahr an vorbildliche Sportboothäfen und Badestellen in mehr als 50 Ländern international vergeben wird. Im Jahr 2013 wehen fast 4000 Blaue Flaggen weltweit. Als nichtstaatliche Initiative wirkt die Kampagne "Blaue Flagge" im Sinne der Agenda 21 für einen umweltbewußten Menschen im Umgang mit Landschaft und Natur. Alle mit der "Blauen Flagge" ausgezeichneten Sportboothäfen oder Badestellen müssen jeweils einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen und ihre vorbildliche Umweltarbeit bei der Umweltkommunikation jährlich erneut nachweisen.

Umweltkommunikation vor Ort

In Orten mit Badestellen oder auf dem Gelände von Sportvereinen, wo die "Blaue Flagge" weht, werden Einwohner, Vereinsmitglieder und Gäste zu sensiblerem Umgang mit Umwelt und Natur aufgefordert und tragen so zu deren Erhaltung bei. Aufklärung von Touristen und Einwohnern zu umweltgerechtem Verhalten sind Schwerpunkte in der Arbeit derjenigen, die diese jährlich verliehene Auszeichnung "Blaue Flagge” erhalten. Umweltgerechtes Verhalten in sensiblen Naturbereichen und innerhalb des Fahrreviers sowie die ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen, wie z.B. Altöl und Bilgewasser, ist oberstes Gebot.

Umweltmanagement und Sicherheitsaspekte

Für die mit der "Blauen Flagge" ausgezeichneten Orte ist die Pflege der Badestelle und des Sportboothafens oberstes Gebot. Sie gewährleisten eine umweltgerechte Abfallentsorgung. Naturbelassene Abschnitte werden durch den Freizeitbereich nicht gefährdet. Sanitär- und Sicherheitseinrichtungen sind in ausreichender Anzahl vorhanden und allgemein zugänglich Ausgezeichnete wenden sich der Lösung lokaler Umweltfragen zu. Anstehende Probleme werden offen diskutiert und mit Vertretern von ortsansässigen Einrichtungen, der Wirtschaft und des Gewerbes gemeinsam gelöst.

Badegewässerqualität

Das Wasser der Badestellen, die sich um .die "Blaue Flagge" bewerben, wird entsprechend der EU-Badegewässerrichtlinie nach mikrobiologischen und physikalisch- chemischen Parametern untersucht. Diese Parameter werden nach Grenz- und Richtwerten unterschieden. Für die Auszeichnung mit der "Blauen Flagge" gelten ausschließlich die anspruchsvollen Richtwerte, die während der gesamten Badesaison nicht überschritten werden dürfen. Die Abwasserentsorgung wird ebenfallsnach den Anforderungen der EU-Abwasserrichtlinie überprüft.